FR Düsseldorf

Die UN spricht von aktuell ca. 2 Mio. Binnenvertriebenen in Afghanistan, welche zum Teil mehrfach fliehen mussten. Die kriegerischen Handlungen zwischen diversen „Warlords“, der Taliban, dem afghanischen und internationalen Militär lassen nach wie vor kein sicheres, ziviles Leben in Afghanistan zu. 

Trotzdem hält Innenminister De Maizière an dem Plan fest 40.000 Flüchtlinge aus Afghanistan in dieses Land "zurückzuführen"

Daher unterstützen wir den Aufruf des Bündnisses "Nedaje Afghan – Afghanischer Aufschrei" zur 

Großdemonstration am Samstag, den 26.11.2016 um 13 Uhr "Keine Abschiebungen in Kriegsgebiete!
Keine Abschiebungen nach Afghanistan!"

Die Demonstration beginnt am DGB-Haus in der Nähe des Hauptbahnhofes

Weitere Informationen finden Sie auf  http://afghanischer-aufschrei.de/

 

FR Düsseldorf

Am 1. Mai 2016 findet auf dem Johannes-Rau-Platz ab 12 Uhr traditionell das Familienfest der Gewerkschaften statt. Der Flüchtlingsrat Düsseldorf ist dort, wie in der Vergangenheit auch, mit einem Infostand vertreten.

Wir informieren dort über die Arbeit des Flüchtlingsrats Düsseldorf e.V. und über die Themen Flucht und Asyl allgemein. 

Wir freuen uns auf euren Besuch an unserem Stand. 

 

 

FR Düsseldorf

Liebe Freundinnen und Freunde des Flüchtlingsrats Düsseldorf,

die Bundesregierung will ein Gesetz auf den Weg bringen, das eine erneute massive Verschärfung des Asylrechts bedeuten würde. Dies wollen wir mit zusammen mit PRO ASYL und anderen Organisationen verhindern! Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, das Gesetz abzulehnen.

Die Einschränkung des Asylrechtes muss gestoppt werden!

Das geplante Gesetz hebelt für viele Flüchtlinge ein angemessenes und faires Asylverfahren aus, es schränkt den Familiennachzug ein und erkennt medizinische Abschiebehindernisse nicht an.

Mit „beschleunigten Verfahren“ sollen Asylsuchende binnen weniger Tage abgefertigt werden. Sie leben in gesonderten Aufnahmezentren, in denen sie von Unterstützern und Helfern abgeschottet werden. Nicht einmal die Kinder dürfen in Schulen Kontakt zu Einheimischen aufnehmen – sie werden im Sammellager beschult.

Auch wenn das Bundesinnenministerium abwiegelt, es seien nur bestimmte Gruppen betroffen, kann dies nicht beruhigen. Denn alle Menschen haben ein Recht auf eine menschenwürdige und faire Behandlung! Hinzu kommt: Wer keinen Pass hat, ist ebenso vom Schnellverfahren betroffen. Das ist die große Mehrheit aller Schutzsuchenden.

Es geht nur um eins: Die Bundesregierung will noch mehr Menschen noch schneller abschieben – selbst dann, wenn sie körperlich oder psychisch schwer krank sind und eine Abschiebung für sie potentiell lebensbedrohlich ist.

PRO ASYL hast sich deswegen mit dem Dachverband psychosozialer Zentren für Folteropfer, Medico International und dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zusammengeschlossen um gemeinsam gegen diese weitere Beschneidung des Asylrechts zu protestieren.

Unterstützen Sie den Aufruf „Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren“!

FR Düsseldorf

Bezüglich der Ereignisse in der Silvesternacht in Köln, Düsseldorf und anderen Städten erklärt der Flüchtlingsrat Düsseldorf e.V.:

Unsere Gesellschaft darf und wird Gewalttaten, wie sie in der Silvesternacht in Köln, Düsseldorf und anderen Städten passierten, nicht hinnehmen. Unsere Justiz wird gegen die Täter ermitteln und diese bestrafen.

Straftaten werden nach unseren rechtsstaatlichen Regeln verfolgt und bestraft ohne Ansehen von Herkunft, Hautfarbe und Religion, denn vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Das bedeutet auch, dass eine Sonderbehandlung von Flüchtlingen im Strafrecht nicht zu erfolgen hat – weder zu Gunsten noch zu Lasten von Flüchtlingen.

Jedoch werden die Geschehnisse in Köln in der öffentlichen Diskussion oftmals mit der Frage der Aufnahme von Flüchtlingen in Verbindung gebracht und zahlreiche Reaktionen zielen sogar pauschal gegen Flüchtlinge – auch aus der Politik. Dies ist nicht hinnehmbar.

Auch der Ruf nach schnelleren Abschiebungen stellt Flüchtlinge in diesem Kontext unter Generalverdacht.

Die Strafgewalt obliegt allein dem Staat. In Zeiten zahlreicher gewalttätiger Übergriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte, Flüchtlinge und deren Unterstützer ist das Agieren selbsternannter Bürgerwehren an Flüchtlingswohnheime und gegenüber Flüchtlingen unbedingt zu unterbinden. Die jüngsten Angriffe auf Migrantinnen und Migranten in Köln am Abend des 10. Januar 2016 zeigen, wohin diese Entwicklungen führen können.

Wir fordern die Stadt Düsseldorf eindringlich auf, der Bildung solcher Bürgerwehren entgegenzuwirken und Flüchtlinge zu schützen.

Flüchtlingsrat Düsseldorf e. V.
Der Vorstand

FR Düsseldorf

Die Mitglieder des Flüchtlingsrats Düsseldorf treffen sich am 02.10. um 17:45 Uhr vor dem DGB-Haus auf der Friedrich-Ebert-Straße, um an der Kundgebung für eine Willkommenskultur für Flüchtlinge in Düsseldorf teilzunehmen.

Für Freitag, 02.10.15, hat das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ alle Straßen rund um den Bahnhof bis zum Graf-Adolf-Platz mit einer bereits angemeldeten Protestaktion unter dem Motto „Stay for Refugees! - Düsseldorf stellt sich (quer) für Flüchtlinge auf der Straße!“ belegt.

Eintragen können sich alle Interessierten auf der Facebook-Veranstaltungsseite auf https://www.facebook.com/events/1681422452092688/

Am darauf folgenden 3. Oktober planen die Republikaner in Garath erneut eine Kundgebung gegen Flüchtlinge. Die Gegenkundgebung von "Düsseldorf stellt sich quer" findet um 11 Uhr auf der Kurt-Schumacher-Straße, Fußgängerzone statt. Auch hier ist es nötig, gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Facebook: https://www.facebook.com/events/881397695283488/

FR Düsseldorf

Am 18. September will die menschenverachtende "Dügida", der örtliche Ableger der "Pegida", in Düsseldorf gegen Flüchtlinge und MigrantInnen hetzen. Der "Düsseldorfer Appell" und "Düsseldorf stellt sich quer" rufen gemeinsam zu einer Protestkundgebung gegen Rassismus auf.

Der Flüchtlingsrat Düsseldorf ruft dazu auf, sich dieser Protestkundgebung anzuschließen. "Flüchtlinge sind in Düsseldorf willkommen, Rassisten nicht". Unter diesem Motto wollen wir klar stellen, dass die Hetzer von "Dügida" keinen Platz in Düsseldorf haben.

Die Protestkundgebung findet statt ab 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof und ab 18.30 Uhr vor dem DGB Haus (Friedrich-Ebert-Straße)

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/1698911610338413/ http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/blog/2015/09/07/in-duesseldorf-ist-kein-platz-fuer-rassismus/