FR Düsseldorf

Am kommenden Sonntag, 23.08.2015 findet das zakk Straßenfest auf der Fichtenstraße/Pinienstraße von 11 bis 18 Uhr statt.

Der Flüchtlingsrat Düsseldorf e.V. ist dort mit einem Stand vertreten. Wir laden alle, die sich für die Arbeit des Flüchtlingsrats Düsseldorf e.V. interessieren ein, vorbei zu schauen und sich bei uns aus "erster Hand" über unsere Arbeit in Düsseldorf zu informieren.

Außerdem bietet das zakk Straßenfest ein buntes Programm mit Livemusik, Künstlern, Gastronomie usw. Nähere Infos gibt es unter http://www.zakk.de/strassenfest

FR Düsseldorf

Der Kreisverband Düsseldorf der rechtsradikalen Partei "Die Republikaner" plant am Montag, 13.07. in Düsseldorf-Garath gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Garath zu demonstrieren. Zunächst wollen sie ab 18 Uhr vor dem Hotel "Achteck" ihre Kundgebung anhalten, anschließend wollen sie ab etwa 19 Uhr vor der Fritz-Henkel-Schule, in deren Turnhalle derzeit kurzfristig Flüchtlinge untergebracht sind, agitieren.

Bisher mussten Flüchtlinge in Düsseldorf keine organisierte Hetze erdulden, anders als in anderen Städten Deutschlands. Doch das heißt nicht, dass es selbstverständlich so bleibt.

Wir müssen verhindern, dass es zu Szenen wie in Freital kommt und Flüchtlinge, die vielfach traumatisiert sind, rassistischer Agitation ausgesetzt werden. Flüchtlinge sind in Düsseldorf willkommen und bleiben es auch.

Der Flüchtlingsrat Düsseldorf e.V. ruft daher auf, sich an der Gegenkundgebung "Keine rassistische Hetze vor Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf!" zu beteiligen, siehe auch Facebook-Event. Treffpunkt ist am Montag, 13. Juli um 17.30 Uhr vor dem Hotel Achteck auf der Kurt-Schumacher-Straße.

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Der Rat der Stadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung vom 25. Juni 2015 unangekündigte Abschiebungen abgelehnt. Einen Tag zuvor beschloss die gut besuchte Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrats Düsseldorf einstimmig:

Abschiebungen sind, sofern unumgänglich, menschenwürdig durchzuführen. Menschen sind nicht bloße Objekte staatlichen Handelns. Die Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrats Düsseldorf e. V. fordert daher, Abschiebungen grundsätzlich vorher anzukündigen, keine Nachtabschiebungen durchzuführen, den Betroffenen Menschen nach amtsärztlichen Reisefähigkeitsbegutachtungen die Möglichkeit einer freiwilligen Ausreise einzuräumen, nicht direkt aus Vorspracheterminen bei der Ausländerbehörde abzuschieben. Die Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrats Düsseldorf e. V. fordert die Mitglieder des Rats der Stadt Düsseldorf auf, sich in der Abstimmung am 25.06.2015 entsprechend zu positionieren.

Auch die christlichen Kirchen und STAY Düsseldorf forderten im Vorfeld ebenfalls ein Ende der Nahtabschiebungen.

Der Rat folgte in seinem Beschluss dem Änderungsantrag von SPD, Grünen und FDP. Damit lehnt der Rat unangekündigte Abschiebungen ab. In der nächsten Sitzung des "Runden Tischs Flüchtlinge" nach der Sommerpause soll die Abschiebepraxis dargestellt werden.

Gleichzeitig unterstützt der Rat die Bemühungen der Verwaltung auf eine weitgehende Vermeidung von Nachtabschiebungen hinzuwirken

Der ursprüngliche Antrag der Fraktion der Linke sprach sich gänzlich gegen Nachtabschiebungen aus. Dieser Antrag wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt.

Begleitet wurde die Ratssitzung von einer Protestaktion vor dem Rathaus, zu der STAY Düsseldorf aufgerufen hatte.

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Der Flüchtlingsrat Düsseldorf e.V. lädt ein zur Ausstellung im Weiterbildungszentrum am Hauptbahnhof vom 01. bis 30. Juni 2015

1.6. 18:30 Uhr Eröffnung: Flüchtlingsrat
19:00 Uhr im großen Saal: Vortrag: Prof. Dr. Schiffer-Nasserie

Nach Lampedusa ist vor Lampedusa
Die tödliche Abwehr von Flüchtenden ist notwendig - Wofür?

Weitere Infos finden Sie in unserem Veranstaltungsflyer

 

FR Düsseldorf

Menschen auf der Flucht suchen Unterkunft, Unterstützung, Verständnis, Menschlichkeit. Missachtung, Misshandlung, Demütigungen gegen Flüchtlinge, wie sie aus Flüchtlingseinrichtungen in NRW gerade bekannt geworden sind, dürfen nicht hingenommen werden und dürfen sich nicht wiederholen! Wir sind in der Pflicht, diesen Schutz suchenden Flüchtlingen eine würdevolle Bleibe zu schaffen, in der sie vor Missachtung, Misshandlung und Willkür geschützt sind! Die Notunterkünfte für Flüchtlinge müssen dies als erste gewährleisten. Land und Kommunen müssen Aufnahme- und Lebensbedingungen schaffen, die Flüchtlingen Sicherheit geben, ihnen einen geschützten Rückzugsraum aber auch gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Betreuung und Versorgung der zahlreichen Flüchtlinge bedarf einer einfühlsamen, respektvollen Haltung. Diese wird dann gewährleistet, wenn die damit beauftragten Menschen sorgfältig auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und den Anforderungen gewachsen sind. Die Aufsicht über die Lebens- und Wohnumstände in den Flüchtlingseinrichtungen und den menschenwürdigen Umgang mit den Flüchtlingen obliegt dem Betreiber der Einrichtungen. In Düsseldorf muss die Kommune in Kooperation mit dem Land NRW und den Einrichtungen der Flüchtlingsbetreuung dafür Sorge tragen, dass sich Flüchtlinge hier sicher und wohl fühlen können.

Der FlüchtlingsRAT Düsseldorf fordert Aufklärung über Art und Umfang der von Stadt und Land gegebenen Aufträge an private (Sicherheits-)firmen, über die eingerichteten Schulungs- und Kontrollmassnahmen. Der FlüchtlingsRAT Düsseldorf fordert die politischen Gremien ebenso wie die kommunale Verwaltung dazu auf alle Massnahmen in Bezug auf Sicherheit und Unversehrtheit der hier lebenden Flüchtlinge zu prüfen und mit den Organisationen der Flüchtlingshilfe zu beraten und abzustimmen.

FR Düsseldorf

Liebe Mitglieder und Interessierte,

unser offenes Treffen entfällt im Oktober leider. In Zukunft werden unsere offenen Treffen neu konzipiert und in anderer Form stattfinden. Nähere Infos, insbesondere auch Ort und Zeit werden wir rechtzeitig hier, bei facebook und per E-Mail bekanntgeben.

Der Vorstand